Mit diszipliniertem Selbstmanagement raus aus den Schulden

Die Konsumgesellschaft hat die Menschheit fest im Griff, da ist es sicher nicht unverständlich, dass immer mehr Menschen in die Schuldenfalle tappen. Doch aus dieser wieder herauszukommen, ist oftmals wesentlich schwerer als gedacht. Denn unsere Gesellschaft verleitet Verbraucher immer mehr dazu, noch mehr Schulden zu machen. Der Drang mit den neusten technologischen Entwicklungen mithalten zu müssen und immer die neusten Trends besitzen zu wollen, führt des Öfteren in einen Schuldenkreislauf.

Sind Schulden erst einmal vorhanden, werden diese meistens ignoriert. Schlimmer kann es ja nicht werden! Das Denken zumindest viele, dabei fallen immer wieder Zinsen und Mahngebühren an. Am Ende ist der Schuldenberg umso höher. Mit einer disziplinierten Selbstbeherrschung lassen sich Schulden jedoch schnell und vor allem effektiv entfernen. Wie das genau geht, soll nun hier erklärt werden.

Durch diszipliniertes Selbstmanagement die Schulden los werden

Was genau ist nun mit dieser Aussage gemeint? Selbstmanagement und Schulden sind normalerweise nicht unbedingt zwei Bereiche, die bewusst zusammengeführt werden, doch oftmals ist das Fehlen des einen das Resultat des anderen.

Was genau meint man nun mit dem Begriff „Selbstmanagement“? Zum Selbstmanagement gehören:

  • Planung
  • Organisation
  • Zielsetzung
  • Motivation

Wenn man also diese Eigenschaften und Handlungen nutzt, kann man die Schulden unter Umständen schnell und vor allem effektiv los werden.

Schulden los werden mit dem eigenen Willen

Wenn es sich um eine geringe Menge an Schulden handelt, kann man diese mit viel Disziplin aus eigener Tasche los werden. Dazu muss jedoch ein genauer Überblick über die Schulden vorhanden sein. Deswegen ist das Gespräch mit Inkassounternehmen und Gerichtsvollziehern unbedingt zu führen. Ist die genaue Summe bekannt, kann man mit viel Planung Ratenzahlungen nutzen. Diese geben die Möglichkeit, Schulden mit dem eigenen Vermögen abzubauen. Dabei sollte bedacht werden, die genauen Ausgaben zu kennen. Sind diese gedeckt, können die restlichen Einnahmen für die Tilgung genutzt werden. Natürlich ist es wichtig, soweit an Disziplin zu besitzen, in dieser Zeit keine neuen Schulden zu machen.

Schulden mit einem Konsumkredit umschulden

Sind die Schulden weit verbreitet, also auf viele Gläubiger verteilt, dann kann man als Verbraucher zum Konsumdarlehen greifen. Dieses Darlehen ermöglicht es, die gesamten Schulden mit einem Mal abzuzahlen und dafür an anderer Stelle, nämlich bei der Kredit gebenden Bank, nur noch eine einzige Ratenzahlung zu nutzen. Oftmals ist das sogar der bessere Weg, denn viele Inkassounternehmen berechnen für jeden Tag der Tilgung, verhältnismäßig hohe Zinsen und Gebühren.

Konsumkredite sind an unterschiedlichen Stellen zu bekommen, so lassen sich viele Banken mit einem nachweislich festen Einkommen und je nachdem, was genau in der Schufa-Auskunft steht, auf den Abschluss eines Konsumkredites ein.

Achtung: Es sollte unbedingt ein Vergleich der Konsumkredite stattfinden. Mit einem Konsumdarlehen umschulden ist nicht schwer, aber viele Banken berechnen hohe Zinsen. Es ist also wichtig, die genauen Bedingungen zu kennen. Diese können auf Konsumkredit24 recherchiert werden.

Sollte die Möglichkeit bestehen, einen Konsumkredit vorzeitig abzulösen, dann sollte diese Möglichkeit genutzt werden. Einen Konsumkredit vorzeitig ablösen bedeutet, diesen mit einer gewissen Geldsumme vollständig zu zahlen.

Der Gang zum Schuldnerberater kann helfen

Sind die Schulden sehr hoch und fehlt die eigene Motivation zum Selbstmanagement, dann kann der Gang zur Schuldnerberatung sicherlich weiterhelfen. In Deutschland gibt es zahlreiche Institutionen, darunter das Diakonische Werk oder die Caritas, die Schuldnern kostenfrei einen Schuldnerberater zur Verfügung stellen.

Sind die Schulden nicht mehr abzahlbar, weil die Summe für einen Konsumkredit einfach zu hoch ist und die Einnahmen zu gering, dann kann eine Privatinsolvenz weiterhelfen. Die Privatinsolvenz zeigt die Zahlungsunfähigkeit einer Person an, in dem diese Einkünfte und Ausgaben sowie Schulden offenlegt.

Für den Schuldner bedeutet das wiederum, es werden alle Einkünfte offen gelegt. Diese können bis zu einem gewissen Maß gepfändet werden, um Schulden zu tilgen. Sind nach 6 Jahren immer noch Schulden vorhanden, verfallen diese. Durch das Insolvenzverfahren zu gehen, ist allerdings nicht ganz einfach. Deshalb ist es überaus ratsam, die Privatinsolvenz gemeinsam mit einem begleitenden Schuldnerberater zu bewerkstelligen.

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